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Donnerstag, 26. Dezember 2013

Australien 2013/2014 - Tag 1 - Melbourne (25.12.2013)

Schlaf tat gut, zum Ausschlafen sind wir allerdings nicht nach Australien geflogen, also startet der Tag um 8 Uhr morgens. Als erstes heißt es sich mit der Rezeption rumzuschlagen, denn ich ließ mir meine australische Sim-Karte ins Hotel schicken und auch der Reiseveranstalter wollte die Reiseunterlagen und das Navi ins Hotel schicken. Den ersten Anlauf unternahm ich bereits beim Einchecken: Weder Sim, noch Reiseunterlagen, noch Navi. Juhu, das kann ja heiter werden. Also erneuter Anlauf vorm Frühstück, der neuen Schicht an der Rezeption erkläre ich erneut mein Anliegen und wieder Ratlosigkeit, ich solle nach dem Frühstück wiederkommen, gesagt, getan. Ich bekomme immerhin meine Sim-Karte; Reiseunterlagen und Navi Fehlanzeige. Sie wollen den Manager fragen, ich solle am Abend wieder kommen. Hmpf, nagut.
Ein weiteres Highlight des Hotels sind übrigens die Schlüsselkarten, die Ersten uns gereichten funktionierten nicht, also gleich nach dem Einchecken wieder zur Rezeption, danach ging es...vorerst, nach der Rückkehr am Vorabend von der Spielhalle, selbes Spiel und tags darauf das selbe Spiel nach dem Frühstück, und am Abend wieder. Ein Hoch auf die Technik!

Unser Hotel liegt in Chinatown, zur Innenstadt ist es aber nicht weit, also geht es zu Fuß los. Erstmal zu einem ehemaligen Gefängnis, allerdings am Feiertag geschlossen und auch mittlerweile Teil der University of Melbourne. 
Danach geht es weiter Richtung Innenstadt, erst besuchen wir Sea Life, essen bei herrlichen Sonnenschein Eis, genießen die Stadt und versuchen unserem Hobby Geocachen nach zu gehen. In der Stadt generell nicht leicht, in Melbourne wirklich nur in Nebengassen heimlich möglich, wir haben beide keine Lust in einem fremden Land die Einfach-Drauf-Los-Variante zu wählen. Wirklich unschön ist allerdings, dass man immer im Hinterkopf behält, dass Australien der giftigste Kontinent ist und trotzdem "gezwungen" ist in dunkle Ecken oder Steinhaufen zu greifen. Andererseits, wenn die Stelle wirklich gefährlich wäre, hätte man dort keinen Cache platziert, andererseits sind Australier mit der Gefahr aufgewachsen und wissen sich entsprechend zu verhalten, dieses Wissen können wir als Europäer nicht haben. Ein Grenzpfad zwischen, will ich jetzt wirklich den Cache haben, auch um den Preis, dass ich da rein fasse und mich was beißt oder lass ich es lieber. Vielleicht übertrieben, aber dennoch irgendwie berechtigt.

Danach geht's zum höchsten Gebäude Melbournes und zweithöchsten Wohngebäude Australiens mit einer herrlichen Rundumsicht auf Melbourne. Allerdings merke ich schon eine leichte Schwummrigkeit, die ich aber erstmal auf meine Höhenangst schiebe.
Wir gehen weiter durch die Stadt und entdecken viele schöne Orte, Melbourne ist eine Stadt, in der ich mir vorstellen könnte zu leben, sehr bunt, viele kulturelle Einflüsse der Einwanderer. Einfach a great place to be.
Nach einem kleinem Feierabend-Radler, ja auch das bekommt man in Australien (zumindest mit Erklärung, dass man ein gemischtes Bier haben will und argwöhnischen Blicken), geht's in ein chinesisches Restaurant, das sollte in Chinatown ja mehr als authentisch sein. Mein gewähltes Essen ist nur leider viel zu scharf, und mit der Angeschlagenheit, die ich so schon mit mir rumschleppe, wirkt die Schärfe gleich doppelt. 
Am Abend zurück im Hotel, hieß es erneut: Die Rezeption, dein Freund und Helfer...oder auch nicht. Auf mehrfache Nachfrage und letztendlich betteln, bekomme ich die Reiseunterlagen - geöffnet(!) wohl bemerkt, obwohl explizit mein Name auf dem Umschlag steht, absolutes No-go - aber immer noch nicht das Navi. Nach der gefühlten 87. Nachfrage halte ich endlich den gesicherten Koffer fürs Navi in den Händen. Die Schlampigkeit hätte für uns auch richtig schlecht ausgehen können, denn ohne alles wären wir komplett aufgeschmissen.

Der Abend soll beim Bierchen ausgeklungen werden, der einfachste Weg ist die Spielhalle vom Abend zu vor. Zwar nicht die tollste Location, aber immerhin gibt's Bier ohne großes Tamtam. Daraus wird allerdings nicht viel, da es mich kurz nach 20 Uhr ausknockt, die Viren der Flugnebensitzenden haben es erfolgreich geschafft, auch mich dahin zu raffen.
Während ich schlafe, verbringt meine Mutter den Abend auf dem Balkon, und versucht zwischenzeitlich im örtlichen Bottle Shop Bier zu kaufen. Der Bottle Shop liegt gute 15 Gehminuten entfernt und ist durch Security und Ausweiskontrollen gesichert. Aber immerhin ist der Versuch geglückt.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Australien 2013/14 - Abreise und Ankunft (23. - 24.12.2013)

Woohooo, noch eine Nacht in Frankfurt im Hotel verbracht, um am nächsten Tag fast pünktlich 11:55 in den Flieger Richtung Singapur zu steigen. 
Geflogen wird mit einem Airbus-A380, trotz Großraumflugzeug ist der Platz in der Economy Class eher gering. Neben mir zwei völlig Verschnupfte auf dem Weg nach Kuala Lumpur, ich hoffe einfach nur, dass ich mich nicht anstecke, noch dazu, dass das Flugzeug sehr kalt ist und eine evtl. Erkältung fördert. Ich bin ja wirklich kein Mimöschen was Kälte angeht, aber im Flugzeug war es echt kalt.

Pünktliche Ankunft in Singapur, Wartezeit auf den Weiterflug nach Melbourne: vier Stunden. Zeit genug, sich am Flughafen ein Bild zu machen:
  • Größer als gedacht
  • Raucherraum like german Gaskammer
  • Ellen läuft im TV
  • Schiefe Weihnachts-Pisatürme
  •  
Es folgt auf den 12h-Flug nach Singapur, ein sieben stündinger Flug nach Melbourne. Ich habe auf dem Flug nach Singapur gar nicht geschlafen: mir war kalt, das Filmangebot gut und allgemein kann ich auf Reisen nicht gut schlafen. Kaum im Flugzeug angekommen, bin ich kurz vorm Wegnicken, die Stewards wollen mich noch mästen, aber schon schlafe ich ein, die warme Sonne weckt mich drei Stunden später. Kaum bin ich wach, schon soll ich wieder gemästet werden, aber ich lehne ab. Später werde ich mit einem herrlichen Blick aus dem Fenster belohnt:
Ich laufe einige Meter im Flugzeug, auch auf den Weg zur Toilette, ich muss warten, und der Steward der Singapur Airline will Smalltalk mit mir führen; gerade erwacht, da war Englisch in meinem Kopf noch tief verborgen, er redet mich voll und ich nur: "I'm in sleep-mode, where is my english?" Kurz um, Englisch sprechen ist in dem Zustand nicht möglich. Auf den Flug werden wir noch, naja wie soll ich sagen...desinfiziert. Ein Pestizid wird ins Flug geleitet, um Bakterien oder andere Dinge abzutöten, die Australien auf jeden Fall nicht im Land haben möchte. Einerseits verständlich, dass sie verhindern möchten, dass Bedrohungen ins Land kommen, die Pflanzen und Tiere befallen können, andererseits: ich muss den Mist einatmen, das finde ich dann nicht mehr ganz so lustig.

Landung in Melbourne - Heiligabend kurz nach halb 10 abends (Ortszeit). Die Einreise-Formalitäten ziehen sich lang. Wir sollen am Flughafen abgeholt und zur Autovermietung gebracht werden. Nur leider holt uns niemand ab, wir stehen wie deppert in der Empfangshalle und laufen sie auf und ab, aber keiner hält ein Schild mit unserem Namen hoch. Wir warten eine gute Stunde, dann suchen wir den Taxistand auf. Das ganze Gepäck ins Taxi geladen und dem Fahrer die Adresse der Autovermietung gesagt, er schaut uns ungläubig an: "Eh, you only have to go over the street." - "What? Are you kidding me?" - "No." Er zeigt über die Straße und da prankt groß ein Europcar-Zeichen. Toll, eine Stunde in der Empfangshalle vergeigt, um auf den vermeintlichen Abholer zu warten und wir hätten nur zwei Minuten laufen müssen. Es ist Heiligabend und beim Reiseveranstalter ist niemand mehr erreichbar, sonst hätte ich dort schon lange jemanden durchs Telefon gezogen. Ein zweites Hoch auf Kiwitours.

In der Autovermietung zieht es sich bald noch ne Stunde, es ist Mitternacht, aber wir sitzen endlich im Auto. 24 Stunden Flug, weitere Stunden davor und danach zerren an uns, dazu Linksverkehr und wo müssen wir eigentlich hin? Der Ausdruck der Route ist für'n Eimer, da die Streckenführung am Flughafen eine ganz andere ist, als Google meint. Welch ein Glück, dass die Route zum Hotel schon im GPS/Navi hinterlegt ist. Haha. Mein Handy-Akku hat noch 10%, das muss reichen für GPS und Routenführung bis zum Hotel...hoffe ich.
Er reicht gerade so bis zum Hotel, nur leider gibt es keinen Parkplatz, also einmal um den Block, ich will rechts abbiegen und stehe plötzlich vor einer roten Ampel, darf ich jetzt fahren? Args. Irgendwann hupt es hinter mir und ich fahre, mir isses mittlerweile egal. Es dauert eine Weile, um zu begreifen, dass die Ampeln in Australien hinter der Kreuzung stehen und die rote Ampel nicht für mich gilt.

Endlich im Hotel, einchecken und erstmal Bierchen. Auch das ist ein besonderes Erlebnis, denn offen hat nur die Spielhalle in der Nähe und den australischen Angestellten versteh ich überhaupt nicht, seinen malaysischen Kollegen aber um so besser. Danach nur noch tot ins Bett gefallen.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Australien 2013/14 - Letzte Startschwierigkeiten

Die Reise rückt näher und doch sind noch einige Dinge unklar. So wurde uns seitens Reiseveranstalters gesagt, dass wir den Mietwagen nach Ankunft in Melbourne direkt bei der Autovermietung am Flughafen entgegen nehmen, das von uns gebuchte Navi wird aber ins Hotel geschickt. Ja und wie kommen wir nun genau vom Flughafen ins Hotel ohne Karte?

Also schrieb ich unserer Reisefee: 
"Könnten Sie bitte herausfinden wo genau die Autovermietung in Melbourne ist? Ich hab schon bei Google geschaut, da gibt es aber mehrere Europcar-Stationen. Ich würde mir gern noch ne Wegbeschreibung zum Hotel ausdrucken."
Und erhielt die Antwort vom Reiseveranstalter:
"Europcar Melbourne Airport -  Terminal Building, Melbourne Airport, Tullamarine VIC 3045, Australia - Auf dem GPS ist der Weg zum hotel für die Kunden schon eingespeichert."
Aha! Herzlichen Glückwunsch, der Facepalmaward 2013 geht an *trommelwirbel* ....Kiwitours!
Genau, und weil wir das GPS/Navi* erst im Hotel erhalten werden, nützt es unheimlich viel, dass der Weg vom Flughafen zum Hotel im GPS/Navi gespeichert ist. *ding ding ding*.


* Ich schreibe explizit GPS/Navi, weil ich fürs Geochachen noch ein GPS-Gerät dabei habe, das allerdings nicht fürs Navigieren mit dem Auto geeignet ist. Nur um Verwirrungen entgegen zu wirken.

Mittwoch, 13. November 2013

Australien 2013/14 – Reiseplanung

Was ist das Reiseziel, das man unbedingt ein Mal im Leben besucht haben sollte? Möglichst weit weg, möglichst warm und möglichst kein Allerweltsziel. Da kam uns nur ein Land in den Sinn: Australien.

Gesagt, getan! Naja, fast oder eigentlich so gar nicht fast, denn den Plan fassten wir Anfang August 2013, gebucht haben wir Ende September und bis Reiseantritt gab es dennoch viel zu organisieren.

Hier die Kurzzusammenfassung, des leicht klingenden Plans und der schweren Umsetzung:
Mit dem Plan, dass wir unsere Urlaubstage über Weihnachten/Neujahr (und da können wir Feiertage sei Dank noch schön an Urlaubstagen sparen) nutzen, gings auf ins Reisebüro. Beim Ersten "Oh, ähh, naja, da haben wir einen Katalog da…schauen Sie da ruhig mal rein." Dann eben auf zum Nächsten, da spielte sich ein ähnliches Szenario ab, dafür hatte ich nun andere Kataloge. Na gut, alle guten Dinge sind drei, damit Anlauf zum Nächsten, mit den Gedanken ich würde eh gleich nur hören "Oh ähhh, hmm, hier haben Sie mögliche Kataloge." schritt ich also ins dritte Reisebüro und wollte diesmal tatsächlich nur Kataloge einsacken. Doch es kam anders, kaum hatte ich mein Reiseziel ausgesprochen, hieß es auch schon "Bitte, setzen Sie sich doch, schauen wir doch mal was wir Ihnen für den Zeitraum anbieten können." – Oh na damit hab ich gar nicht gerechnet, und ehe ich mich versah saß ich knappe zwei Stunden im Reisebüro und erhielt x Möglichkeiten – mit dem Bus, mit dem Auto, ne ganze Tour mit Norden, Süden, Osten und Westen, usw.

Zu Hause die Möglichkeiten durchgesprochen, festgestellt, dass Australien doch ein klein wenig größer ist als gedacht. ;-)
Die Wünsche waren vielseitig, Ayres Rock sollte dabei sein, genau so wie Melbourne, Sydney und Great Barrier Reef und im besten Fall noch Perth an der Westküste.
Umsetzen in unseren geplanten drei Wochen ließe sich das zwar schon, aber dann gehen von 21 Tagen ganze neun Tage allein für Flüge drauf und wenn wir in Singapur umsteigen müssen, noch mal zwei Tage weniger, weil wir das auch ganz gern noch besichtigen wollen. Blieben noch zehn Tage reine Australienzeit, ohhh nein, das wollten wir dann so dann doch nicht. Jaaa, Australien ist doch sehr viel größer als gedacht.

Des Weiteren waren alle uns angebotenen Touren immer mit Silvester in Ayres Rock verbunden, das wollte ich definitiv nicht, wenn ich Silvester aufm Berg feiern will, dann kann ich auch in den Harz fahren, wenn ich da aber schon mal in Australien bin, dann muss Silvester definitiv in Sydney an der Harbour Bridge stattfinden.

So schrumpfte die Reise auf den Südosten und die Planung zog sich und zog sich. Immer wieder hin und her und unsere Reisefee ist wahrscheinlich fast Amok gelaufen, weil wir zum 87. Mal alles über den Haufen geworfen haben.

Bustour war mir auch nicht so angenehm, Mietwagentour auf Grund Linksverkehrs wurde zunächst abgelehnt, aber mit viel Überredungskunst meinerseits hatten wir erst nur die Tour von Melbourne nach Sydney mit dem Mietwagen eingeplant und letztlich wurde die ganze Reise zur Mietwagenreise.

Ende September und die Route stand: Von Melbourne nach Brisbane mit dem Auto.


Noch kurzes Ok vom Veranstalter und schon konnte ich unterschreiben.

Zur weiteren Planung gehörten:
  • Visum
  • Klamotten kaufen (gar nicht so leicht im Spätsommer Sommersachen zu bekommen)
  • Nur so viel einzupacken, dass die Gepäckvorschriften nicht überschritten werden
  • Internationalen Führerschein beantragen
  • usw.

Mittwoch, 25. April 2012

L-Beach #3

Da ich wiederholt keine Lust habe einen langen Beitrag zu schreiben, gibts hier nur meinen Eintag in der Rubrik "Lob & Kritik" aus dem L-Beach-Forum.

Alle guten Dinge sind drei! Auch in diesem Fall. Das dritte Jahr war im Gesamtpaket am besten.
  • Nach wie vor ein geiles Event, da komm ich selbstverständlich nächstes Jahr wieder.
  • Sehr gut gefallen hat mir die Vorab-Party am Donnerstag. Nach der langen Fahrt konnte man entspannt runter- und schon mal ins Party-Feeling reinkommen.
  • Die Live-Acts fand ich dieses Jahr durchmischt. Meine persönlichen Highlights, waren Sick of Sarah, Jill Jackson und natürlich Kim Wilde! Kim Wilde war das Highlight schlecht hin, ein großartiges Konzert. Ich glaub sie war selbst etwas über die Resonanz überrascht und hat dann noch mal so richtig Gas geben. Wahnsinn!
  • Betty hab ich nicht bis zu Ende durchgehalten, da es doch irgendwie immer wieder das selbe ist, zumal diesmal auch die Hälfte vom Band kam. Geschmackssache.
  • Von Frida Gold war ich auch etwas enttäuscht, die kamen irgendwie nicht so richtig aus dem Knick. Ebenfalls Geschmackssache.
  • Die 80er & 90er Party am Samstag fand ich auch klasse.
  • Das Angebot an Lesungen, Filmen und Workshops fand ich gut. Auch dass der Raum für die Filme deutlich größer war. Wenn ich mir auch Ober- statt Untertitel gewünscht hätte, weil Untertitel lesen auf Grund gleich hoher Köpfe nahezu unmöglich ist. Vielleicht lässt sich technisch da was machen!?
  • Die Security-Maßnahmen fand ich dieses Jahr auch besser als in den vergangenen Jahren. Es wurde nur noch einmal kontrolliert und man durfte mit Ausnahme des Rondells auch überall mit vollem Becher rein.
  • Rechtzeitige und ausreichende Hinweise auf Programmänderungen.

Dennoch habe ich auch Kritikpunkte:
  • Die Getränkepreise sind ganz schön deftig (3 Euro für'n 0,3l Bier). War das letztes Jahr auch schon so teuer?
  • In der L-Hall muss ganz dringend was mit der Belüftung gemacht werden. Darin war eine unmenschliche Hitze, teilweise musste ich flüchten, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe. Ich meine mich zu erinnern, dass das die letzten Jahre eigentlich immer viel zu warm darin war.
  • Kritikpunkt Rauchen, nicht an euch, sondern an den Damen, die sich über das Rauchverbot hinwegsetzten. Der Großteil ist, wie auch ich, zum Rauchen rausgegangen. Aber ich habe auch etliche gesehen, die im Circus geraucht haben. Mir gefällt's auch nicht, in der Kälte draußen zu stehen, aber wenn Rauchverbot verhängt ist, dann respektiere ich das und geh zum Rauchen raus.
  • Die Feuerwehr ist zwar durchgegangen und hat entsprechende Sünderinnen gesucht, aber bekommen jene dann auch eine entsprechende Strafe? Zur Abschreckung würde es sicher beitragen.
  • Wenigstens gab es dieses Jahr keine Künstler, die auf der Bühne geraucht haben (siehe letztes Jahr Kosheen).
  • Warum hat die Fischbrötchenbude eigentlich erst Nachmittags auf? Die bietet doch so ein schönes Katerfrühstück!
  • Und wann sagt endlich mal jemand dem Flaggenhisser an der Surfschule, wo bei der Regenbogenflagge oben ist?

Wünsche:
  • Als Acts nächstes Jahr: Katzenjammer und Boy. Und wenns ein richtiges Highlight werden soll: Skunk Anansie, Gossip, Tegan and Sarah oder Robyn. Wenn Kim Wilde geht, geht sicher auch einer dieser Acts.
  • Ina Müller als Moderatorin wäre klasse, da verzichte ich gern auf ein Importhighlight alá Rachel/Alexandra.
  • Ein paar mehr Infostände, das waren doch im Letzten auch Jahr mehr, oder? Also z.b. auch politisch agierende Verbände, wie der LSVD oder der Lesbenring.
  • Die L-mag wirkte im eigenen Stand auf'm Dorfplatz auch etwas verloren, die wären sicher in der Galerie besser aufgehoben gewesen.

Ich denke, es ist alles gesagt.
Ein herzliches Dank an das Orgateam und natürlich alle Mitwirkenden für ein grandioses Wochenende. Und es ist ein bisschen schade, dass diese fast utopische Lesbenwelt so schnell vorüber ging.

Mittwoch, 14. März 2012

Nächtliche Langeweile-Vertreib-Tour

Dienstag Abend, nichts zu tun, also kann man auch getrost noch mal ne Runde cachen gehen. Nebilette im Schlepptau und die Tour beginnt. Los ging's Richtung Bornshain, um den Cache Ruh dich aus zu heben. Aber wie sollte es auch anders sein, natürlich erstmal falsch abgebogen, um schließlich zu wenden, wäre ja auch zu einfach, wenn wir einen Cache auf Anhieb finden würden. Der Cache an sich ist ziemlich einfach, so dass er sich nicht lang vor uns verstecken konnte. Weiter ging die Tour Richtung Tettau zum Cache Holländer Turmwindmühle zu Tettau. Schnell konnten wir unser Cachemobil abstellen und nach einem kurzem Weg diesen im Schutz der Dunkelheit völlig muggelfrei loggen, so gefällt es uns eh am besten. Nach einem kleinen Zwist darüber, wie wir nun weiter fahren, um schlussendlich völlig in die falsche Richtung zu fahren, nahmen wir ungeplant noch KST - Säule 121 - Pfaffroda mit, den Nebilette noch im GPS hatte. Nach einem kleinem Spaziergang und doch längerer Suche nach der Säule (die anscheinend früher mal da war, aber jetzt nicht mehr, jedenfalls haben wir keine gesehen), fanden wir an den Koordinaten doch noch das Objekt der Begierde. Dann hörten wir ein Pfeifen (das war definitiv kein Vogel), und auf Grund zu vieler zu vor gesehener Horrorfilme, und einer daraus folgenden ausgeprägten Paranoia, war unser Rückweg dann doch schneller als gedacht. ;-)
Wie schon erwähnt cacht es sich nachts wesentlich entspannter, klar man sieht weniger und ist an einigen Stellen auffälliger, allerdings kann man fast muggelfrei, sonst total vermuggelte Caches heben und man kann fast auf dem Cache parken, da man so niemanden blockiert oder sonst wie behindert. So nutzen wir die Chance um auch beim Heimat Cache und Schöne Aussicht auf Großmecka halt zumachen. Tagsüber hätten wir extrem auf Muggel achten müssen und auch unser Cachemobil etwas abseits parken müssen. So konnten wir direkt am Cache die Handbremse ziehen und ungestört suchen. Danach waren noch Autokiste und Weißer Berg in Altenburg (beide sind eher bei Nacht zu empfehlen, da diese doch recht muggelig sind) fällig. Bei Nacht ist's fast ein Kinderspiel, wenn man auch auf Grund des Einfallsreichtums des Owners am Weißen Berg etwas genauer hinsehen muss. Bei der Autokiste hofften wir währenddessen, dass der Cachebehälter vorher unbenutzt war. ;-) Nun noch auf zu Aussicht auf Nobitz (die man logischerweise nachts nicht genießen kann) und It's not a Fake. Was für ein Abenteuer, erst verfranzt, dann beim Wenden, um das Cachemobil zu parken, noch voll aufgesessen und nach mehreren erfolglosen Versuchen wieder rauszukommen, die halbe Nachbarschaft in Aufruhr versetzt...und das alles nachts halb 12. Da wurde der Fund zur Nebensache, obwohl er eigentlich die Hauptfigur spielen sollte. It's not a fake (in direkter Nähe) sollte gleich mit erledigt werden, allerdings liefen wir erst den falschen Weg durch völliges Gestrüpp, nach der Aufgabe fanden wir einen einfacheren Weg, mussten aber auch hier aufgeben, da in unmittelbarer Nähe noch gearbeitet wurde und wir Gefahr liefen nachts mit Taschenlampe und co. bewaffnet, eher als Einbrecher verhaftet zu werden, als erfolgreich zu loggen. Das wird dann mal was für Sonntagnachmittag.
Auf den Rückweg waren noch Streifzug - Gemeinde Saara (3) und Im Litschkegrund fällig. Der erste war leicht, wieder kurz Handbremse gezogen, schon Bedenken gehabt, dass wir an einer Kopie des Hassobjekts (BUGA 2007 / Schacht 403) suchen müssen, aber zum Glück hatte der Owner eine sehr viel bessere Idee. Der Litschkegrund gestaltete sich nicht so leicht, auf dem Hinweg umgangen wir die weit entfernten Parkmöglichkeiten, so dass wir kurzer Hand unser Cachemobil zum landwirtschaftlichen Fahrzeug umdeklarierten, um schlussendlich dennoch ewig zu laufen . Gefunden haben wir allerdings im Stockdunkeln nix, denn der Hinweis "unter einer alten Wurzel" ist dort nicht gerade hilfreich, da gibt's viele alte Wurzeln.
Auf dem Heimweg wurden wir dennoch belohnt, denn die Polizei verbot uns in eine Straße einzufahren, so dass wir kurzer Hand umkehren mussten. Schließlich wollten wir doch noch wissen, warum wir nicht passieren durften, also einfach die Parallelstraße genommen und siehe da ein Transport von drei Flügeln eines Windkraftrades. Wow, sind die Teile gigantisch, das denkt man gar nicht. War schon sehr beeindruckend, dabei der Gelegenheit noch ein paar Fotos geschossen und dann heim online loggen.

Montag, 12. März 2012

Cache nie vor der Arbeit

Vor der Arbeit zeitiger aufgestanden, genug Zeit um noch zwei Caches zu heben, die schon lange auf meiner Liste standen, aber auf Grund großer Muggelaufkommen nicht gehoben werden konnten. Angerberg-2 liegt direkt auf dem Weg und sollte heute endlich gehoben werden. Ein paar Anläufe hab ich schon hinter mir, jedes Mal war der Parkplatz total vermuggelt, also die Aktion abgebrochen. Heute ging's, keine Leute weit und breit, so konnte ich mich bequem auf die Suche machen. Ich dachte schon, dass ich bis auf die Autobahn latschen muss, aber zum Glück nicht. Mein Vorlogger war allerdings der Meinung, die Dose hängt nicht hoch genug und hat sie (Vermutung) in der Höhe seiner vollen Armlänge hoch gehängt, super! Da hab ich keine Chance und muss zum Auto zurück gehen, um ein Hilfsmittel zu holen. Danach sollte auch Der komische Vogel - kleiner Autobahnmystery erledigt werden. Wo in etwa das Final liegt, weiß ich. Nach mehreren muggelbehafteten Anläufen, war heute die große Chance. Da er am Boden nicht zu finden war, musste ich halt eine Etage höher. In der selben Sekunde riss meine Hose. Scheiße! Gefunden hab ich das Mistding allerdings nicht. Fazit: Gehe nie vor der Arbeit cachen, denn es könnte passieren, dass deine Hose reißt.