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Samstag, 5. September 2015

iZombie

Genre: Comedy, Krimi
13 Folgen in 1+ Staffeln (USA, seit 2015), IMDB

Handlung:
Die Serie handelt von Liv Moore (jaaaa, die Namensanspielung hat ein wenig gedauert), die Medizin studiert hat, und eines Tages auf einer Party zu einem Zombie wurde. Sie entdeckt, wenn sie Gehirn von gerade Gestorbenen isst, dass sie so nicht ihren Verstand verliert und nach wie vor als halbwegs normaler Mensch "leben" kann. Um ohne größere Probleme an Gehirne zukommen, gibt sie ihren Job als Ärztin auf und arbeitet fortan in der Gerichtsmedizin.
Dadurch, dass sie die Gehirne frisch Verstorbener isst, bekommt sie deren Erinnerungen und Charakterzüge. Dies kann sie nutzen, um der Polizei bei der Aufklärung einiger Verbrechen zu helfen, in dem sie sich als Hellseherin ausgibt. Ihr Pathologiekollege Ravi entdeckt ihr Geheimnis recht schnell, vor ihrer Familie und Freunden versteckt sie aber weiterhin ihr wahres Ich.

Fazit:
Zugegeben es ist die Disneyfizierung des Zombie-Genres, aber die Serie hat Witz und Geist. Sie erinnert mich teilweise an "True Calling" mit Eliza Dushku und bis zur Folge 5 (Staffel 1) - weiter bin ich noch nicht - gibt es immer einen "Fall der Woche" - ich hoffe, dies ändert sich später noch, sonst wird es doch recht monoton. Aber ich werde dran bleiben, bisher gefällt mir die Serie doch ganz gut.

Dienstag, 2. Juni 2015

Transparent

Genre: Dramedy
10 Folgen in 1+ Staffeln (USA, seit 2014), IMDB

Handlung:
Mort Pfefferman outet sich mit knappen 70 Jahren als transsexuell und will fort an als Frau mit dem Namen Maura zu leben. Die Serie beschreibt den Alltag der Familie Pfefferman unter dem Gesichtspunkt, dass sich Maura nach und nach bei ihren Kindern und ihrer Frau outet. Auch dreht sich das weitere Geschehen um die anderen Mitglieder der Familie Pfefferman, die sich über ihre eigene Sexualität teils nicht so ganz klar sind.

Fazit:
Die Serie ist zurecht mehrfach mit dem Emmy ausgezeichnet. Meines Erachtens eine der besten Serien der letzten Jahre im Bereich Dramedy. Ganz klar: sehenswert!

Mittwoch, 25. März 2015

Welcome to Sweden

Genre: Comedy
10 Folgen in 1+ Staffeln (USA, Schweden, seit 2014), IMDB

Handlung:
Bruce Evans (Greg Poehler) ist ein erfolgreicher Steuerberater, der einige Prominente zu seinen Klienten zählt, aus New York, der Liebe wegen seinen Job, den er eh nicht mehr so gern ausübte, aufgibt und mit seiner Ehefrau Emma nach Schweden auswandert.
In Schweden angekommen hat er nicht Probleme mit der Sprache, sondern erlebt zunächst auch einen Kulturschock. Ein ganzer Reigen von schwedischen Klischees bricht nach der Landung über Bruce hinein. So wird er von Emmas Familie in die Sauna geschleift und dort mit Schnaps abgefüllt, was zwangsläufig darin endet, dass er sich übergeben muss.
Die vielen Klischees, die hier bei beiden Seiten aufgezeigt werden, entsprechen aber doch der Wahrheit, der Europäer ist offen, der Amerikaner eher verklemmt. Der Amerikaner führt gern Smalltalk, der Europäer versucht alles um Smalltalk zu umgehen.
Aber es sind auch viele europäische Selbstverständlichkeiten, wie etwa das Jobcenter, die Bruce zum Staunen bringen.
Grandios ist auch der Auftritt von Bruces Eltern, die den typischen konservatieren weltfremden Amerikaner wiederspiegeln.

Fazit:
Man kennt ja die amerikanische Mentalität zur Genüge aus Filmen und Serien - vielleicht nicht in allen Facetten, aber es reicht, um beide Seiten zu verstehen. Ich finde die Serie herrlich komisch. Bevor ich die Serie gesehen hatte, hatte ich allerdings bedenken, dass die Serie sich zu sehr über das Europäische lustig machen würde, während das Amerikanische zu kurz kommt. Aber so ist es überhaupt nicht, ein tolles Gleichgewicht, als Europäer erkenne ich mich an vielen Stellen wieder und lache darüber, dass der Amerikaner unsere Selbstverständlichkeiten nicht nachvollziehen kann.
Ich hab flach gelegen vor Lachen, als sie gewartet haben, bis kein Nachbar mehr im Treppenhaus war, um den Smalltalk zu umgehen. Hat mich an meinen Urlaub in Australien erinnert, dort wollte auch jeder Smalltalk führen, egal ob an der Kasse im Supermarkt oder beim Bezahlen im Restaurant, während ich lieber gewartet hätte, bis kein Nachbar mehr im Treppenhaus ist.
Gleichzeitig muss ich aber auch darüber lachen, wenn er mit seinen amerikanischen Eigenheiten aneckt oder entdecken muss, dass der Europäer in mancher Hinsicht nicht so verklemmt ist. Ich denke gerade deshalb kann die Serie sowohl in Amerika, also auch in Europa erfolgreich sein.
Vielleicht kann ich nicht alle kleinen Anspielungen entdecken, aber viele. Andere kann ich vielleicht auch nicht entdecken, weil ich weder Amerikaner, noch Schwede bin. Schlimm ist das nicht, ich habe mich dennoch köstlich amüsiert. 

Gut finde ich auch die Synchronisation, bei der Schwedisch eben Schwedisch gelassen wurde, und nur Englisch durch Deutsch ersetzt wurde. Vielleicht hat von "Lilyhammer" gelernt, bei der die brutale vollständige Übersetzung gewählt wurde - statt nur Englisch zu übersetzen.

Besonderes toll finde ich übrigens, dass der Titelsong von meiner Lieblingsband "The Sounds" stammt. Ein passenderes Lied hätte man nicht wählen können. Damit hatte die Serie mich quasi schon im Vorspann. Ich freue mich schon auf weitere Staffeln.

Lilyhammer

Genre: Comedy, Krimi
24 Folgen in 3 Staffeln (USA, Norwegen, seit 2012), IMDB

Handlung:
Frank Tagliano ist Mitglied der New Yorker Mafia, damit er im Prozess gegen seinen ehemaligen Boss aussagt, kommt er in Zeugenschutzprogramm. Er entscheidet sich im norwegischen Lillehammer unterzutauchen, da er seit den Olympischen Winterspielen 1994 von der Stadt fasziniert ist. Seine neue Identität ist die des norwegisch-amerikanischen Einwanderers Giovanni Henriksen und schwört ein völlig neues Leben zu beginnen, da ihn jeder weiterer Schutz verwehrt wird, sobald er mit der norwegischen Polizei aneckt.
Noch auf der Zugfahrt nach Lillehammer begegnet er der Lehrerin Sigrid und ihrem Sohn Jonas, sie freunden sich bald an und nach einer gemeinsamen Nacht ist Sigrid schwanger mit Zwillingen. Giovanni gelingt es allerdings nicht von seinen alten - meist kriminellen - Gewohnheiten und Methoden vollständig abzulassen, um eine Konzession für eine Bar zu bekommen, versucht er bspw. zu erst den Beamten zu bestechen, dieser droht ihm jedoch, ihn bei der Polizei anzuzeigen. Durch Zufall findet Giovanni kompromittierende Fotos des Beamten und erpresst ihn draufhin. So bekommt er seine Bar, Sigrid einen Job als Lehrerin und er kann den arbeitslosen Bekannten Torgeir einstellen, der von nun an sein Partner ist.
Durch derartige Methoden schafft er es immer wieder alle möglichen Situationen zu seinen Gunsten zu regeln.
Die Polizei ist ihm gegenüber deswegen misstrauisch, verdächtig ihn aber eines Terroristen und macht sich dadurch meist eher selbst lächerlich

Fazit:
Witzige Serie, in der zwei Kulturen auf einander stoßen und so die amerikanischen und die europäischen Klischees bedienen.
Ganz großen Kritikpunkt gibt es bei der Synchronisation, die in der deutschen Variante brutal vollständig übersetzt wurde. In der Originalfassung sind die für den Hauptdarsteller unverständlichen, norwegischen Dialoge lediglich mit Untertiteln versehen. Der Witz und die Authentizität, warum die Serie überhaupt funktioniert, geht durch die Synchronisationsweise leider verloren.

Dienstag, 18. November 2014

Warehouse 13

Genre: SciFi, Dramedy
64 Folgen in 5 Staffeln (USA, 2009-2014), IMDB

Handlung:
Warehouse 13 ist ein geheimes Lagerhaus in der Wüste von South Dakota, in dem Artefakte gelagert werden, die durch ihre Fertigung oder Verwendung einzigartige Fähigkeiten erhalten haben, diese stehen meist in einem historischen Zusammenhang, oder entstammen einer vermeintlichen Legende.
Das Warehouse befindet jeweils auf dem Gebiet der aktuell mächtigsten Regierung, dies ist damit begründet, dass es nur so eine angemessene Sicherung gewährleistet sein kann. Es wird aber regierungsunabhängig von einer Geheimorganisation betrieben. Seit Gründung des Warehouse 1, dessen Gründer Alexander der Große war, existierten so nacheinander 13 verschiedene Warehouse in unterschiedlichen Territorien mit unterschiedlichen Verwaltern.
Das gegenwärtige Warehouse 13 wird von Artie Nielsen geleitet, unterstützt wird er dabei von den Secret-Service-Agenten Myka Bering und Pete Lattimer, deren Aufgabe es ist, Artefakte aufzuspüren und zu sichern.

Fazit:
Die Serie bietet SciFi, Mystik und vor allem eine gute Portion Humor. Myka ist der logische, bodenständige und Pete, der emotionale und etwas tollpatschige Charakter, sie ergänzen sich dadurch sehr gut. Die Serie befindet sich im selben Serienuniversum wie Eureka, entsprechend ist der Humor ähnlich.

Montag, 27. Oktober 2014

Veronica Mars

Genre: Krimi, Noir
64 Folgen in 3 Staffeln (USA, 2004-2007), IMDB

Handlung:
Veronica Mars ist Schülerin an der Neptune High, in dem fiktiven kalifornischen Ort Neptune, in dem es keine Mittelschicht gibt, entweder man ist Millionär oder arbeitet für einen Millionär. Als Veronicas beste Freundin Lilly Kane ermordet wird, versucht vor allem Veronicas Vater den wahren Täter zu fassen, ihm werden aber immer wieder Steine in den Weg gelegt und er verliert daraufhin auch seine Stelle als Sheriff. Er arbeitet fort an als Privatdetektiv. Seine Tochter unterstützt ihn zu nächst inoffiziell dabei und löst hinter seinem Rücken mit viel Gewieftheit Fälle an ihrer High School. Die zentrale der ersten Staffel bleibt dabei "Wer ist der Mörder von Lilly Kane", die Klärung der Frage bringt vor allem Veronica immer in ungemütliche Situationen. Die weiteren Staffel bringen neue Geheimnisse ans Licht und haben auch wieder zentrale Themen, etwas "Wer ist für den Busunfall verantwortlich" oder "Wer ist der Vergewaltiger am College?", an dem Veronica nach der High School studiert.

Fazit:
Die Serie gefällt vor allem, weil sie nicht dem gewöhnlichen Krimigenre entspricht, sondern auch Erzählmethoden beinhaltet, die die Serie so einzigartig machen. Sehr sehenswert. Von Fans und Kritikern geliebt, aber leider viel zu schnell abgesetzt, was auch die relativ abgebrochene und Fragen-offen-lassende Handlung der dritten Staffel erklärt. Dafür 2014 als fan-finanzierter Film in die Kinos gekommen.

Taras Welten

Genre: Dramedy
36 Folgen in 3 Staffeln (USA, 2009-2011), IMDB

Handlung:
Tara leidet unter einer Identitätsstörung, sie hat verschiedene Persönlichkeiten, die immer wieder zum Vorschein kommen. Als Tara selbst ist sie verheiratet und hat zwei Kinder.

Sie hat u.a. die Persönlichkeiten: „T“ - ein Teenager, im selben Alter wie Taras Tochter; Alice, die perfekte amerikanische Hausfrau aus den 50er Jahren; Buck, ein lauter, rübelhafter, trinkender Mann. Und alle Persönlichkeiten wechseln sich ständig ab, was zu viel Verwirrung führt.

Fazit:
Die Serie ist sehr dynamisch durch die oft wechselnden Persönlichkeiten, dadurch wird auch Spannung und Witz in die Serie gebracht.

Rizzoli & Isles

Genre: Krimi
67+ Folgen in 5+ Staffeln (USA, seit 2010), IMDB

Handlung:
Detective Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Isles sind beste Freundinnen und arbeiten zusammen für das Boston Police Department. Rizzoli kommt in dieser männerdominierten Welt mit ihrem burschikosen Auftreten gut zurecht. Sie wuchs in einfachen Verhältnissen auf und ihre Familie steht stets im Mittelpunkt (Bruder ebenfalls Polizist, Mutter arbeitet in der Polizeikantine). Im Gegensatz zur aus den einfachen Verhältnissen einer Arbeiterfamilie stammenden Jane Rizzoli ist Maura Isles ein Kind der Oberschicht von Boston. Als leitende Gerichtsmedizinerin des Bundesstaats Massachusetts arbeitet sie in allen Fällen eng mit Rizzolis Team zusammen. Isles ist wohlhabend, kultiviert, gebildet, modeinteressiert und ausgesprochen intelligent. Die sich daraus ergebenden sozialen und intellektuellen Gegensätze zwischen den Freundinnen Rizzoli und Isles spielen in der Serie wiederholt eine Rolle.

Fazit:
Kurz um der einfache und oft sarkastische Humor von Rizzoli und die Etikette wahrende Handlungen von Isles führen immer wieder zu lustigen Situationen, auch wenn sie ernsthafte Untersuchen in einem Mord durchführen müssen. Allein des Humors wegen mag ich die Serie.

Mord mit Aussicht

Genre: Krimi, Comedy
33 Folgen in 3+ Staffeln (DE, seit 2007), IMDB

Handlung:
Ehrgeizige Polizistin und überzeugte Großstädterin wird in die Eifel versetzt. Der Ort wirkt eher trist, hat aber durch aus eigenwillige und eigenartige Bewohner. Des Weiteren gibt es immer wieder eigenartige Fälle, die das Team um Frau Haas zu lösen hat. Zusätzlich zieht auch Sophie Haas' Vater in das verschlafene Örtchen, und sorgt für zusätzlichen Trubel. Und dabei wünscht sich die Polizei doch nur „dass endlich auch mal was los ist.“

Fazit:
Typischer Humor deutscher Serien, eine der besseren Produktionen der ARD/WDR. Und leider viel zu schnell eingestellt.

Harry's Law

Genre: Dramedy
34 Folgen in 2 Staffeln (USA, 2011-2012), IMDB

Handlung:
Erfolgreiche Patentanwältin hat eine Sinnkrise und eröffnet seine Anwaltskanzlei in einem Armenviertel, um die Kosten decken zu können, führt die Assistentin nebenbei einen Schuhladen in der Kanzlei. Sie übernimmt jeden noch so eigenwilligen Fall und gewinnt diese mit ihren eigenen Methoden.

Fazit:
Vom selben Macher wie Ally McBeal, daher selber Humor. Großartige Kathy Bates in leider nur zwei Staffeln. Schade drum, aber ich habe dennoch viel gelacht.

Eureka

Genre: SciFi, Dramedy
77 Folgen in 5 Staffeln (USA, 2006-2012), IMDB

Handlung:
Marshall Jack Carter sucht seine flüchtige, minderjährige Tochter Zoe, als er sie gefasst hat und zurück nach LA bringen will, haben sie einen Autounfall und landen zufällig in dem kleinem Ort Eureka, der sich schnell als ungewöhnlicher Ort, in dem immer etwas schief läuft, herausstellt. Nachdem er Sheriff in dem Ort wird, erfährt er, dass es sich bei dem Ort, um ein geheimes Regierungsprojekt handelt, in dem neue Wissenschaften und Technologien entdeckt und entwickelt werden. Handlungsplot und auch Running Gag der Serie ist, dass so ziemlich jede Erfindung, die in dem Ort entwickelt wird, grundsätzlich erstmal völlig in die Hose geht, und der Sheriff, der einen durchschnittlichen IQ hat, sich ggü. Wissenschaftler mit einem überdurchschnittlichen IQ behaupten muss.

Fazit:
Die skurrilen Erfindungen, und die daraus resultierenden Probleme erzeugen einen eigenen Humor, der mit jeder Folge aufs neue für Erheiterung sorgt. Ansonsten wenn man SciFi mag, mag sicher auch diese Serie. Die Serie befindet sich im selben Serienuniversum wie Warehouse 13, entsprechend ist der Humor ähnlich.

Der Tatortreiniger

Genre: Comedy
10+ Folgen in 3 Staffeln (DE, seit 2011), IMDB

Handlung:
Tatortreiniger „Schotty“ (Bjarne Mädel), der als Gebäudereiniger Spuren an Tatorten bereinigt, trifft während seiner Einsätze immer wieder auf Hinterbliebene oder Bekannte des Mordopfers, die ihn von seiner Arbeit abhalten und stattdessen über den Toten philosophieren. Einmal muss er den Tatort in einem rechtsextremen Verein reinigen und mischt den gesamten Laden auf.

Fazit:
Viel Situationskomik, kammerspielartige Szenen. Eine der wenigen richtig guten öffentlich-rechtlichen Serien.

Californication

Genre: Dramedy
84 Folgen in 7 Staffeln (USA 2007-2014), IMDB

Handlung:
Erfolgreicher, aber unproduktiver Schriftsteller Hank (David Duchovny) lebt in LA und verbringt seine Zeit meist mit Alkohol, jungen Mädchen und Drogen. Im Vordergrund stehen hier vor allem, die intriganten Geschäfte Hollywoods (x muss mit y schlafen, damit Werk z produziert wird), sowie sein kaputtes Privatleben.

Fazit:
Schwarzer Humor gepaart mit Verspottung des Haifischbeckens Hollywoods. Sehenswert.

Arrested Development

Genre: Comedy
68 Folgen in 4+ Staffeln (USA, 2003-2006, seit 2013), IMDB

Handlung:
Die skurrilste Verstrickung einer Familiengeschichte ever. Die Familie Bluth, ihres Zeichens Bauunternehmer; Großvater George macht intrigante Geschäfte und wird verhaftet. Dessen Sohn Michael und wiederum dessen Sohn George Michael leben in einem Musterhaus der Firma. Als der Anlagenbetrug des Großvaters auffliegt, zieht der Rest der Familie aus finanziellen Nöten auch in dem Musterhaus ein. Das wären Michaels Schwester Lindsay, deren Mann Tobias – den sie nur geheiratet hat, um ihre Familie zu ärgern - und die Tochter Maybe (wo keiner so recht weiß, wo sie eigentlich her kommt). Dazu kommen dann noch die Brüder George Oscar und Byron und Mutter Lucille.

Fazit:
Die Serie ist bis ins kleinste Detail durchgeplant, dazu skurrile und außergewöhnliche Charaktere. Dadurch, dass alle ähnliche Namen haben, führen die Akteure zu meist Dialoge völlig an einander vorbei und führen deswegen immer wieder zu Verwechslung, allein das und der Einbau aller denkbaren Humorarten machen die Serie echt sehenswert.

Absolutely Fabulous

Genre: Sitcom
35 Folgen in 5(+1) Staffeln (GB, 1992-96, 2001-2003, 2011), IMDB

Handlung:
In der Serie sind sämtliche Charaktere stark überzeichnet. Hauptakteure sind die Unternehmerin Edina Monsoon und Patsy Stone. Sie gehören zur Londoner Oberschicht, und verfügen über genug Geld, um ihren exzentrischen Lebensstil zu finanzieren. Beide sind kurz vor der 40, bzw. 50. Edina hat fortwährend Probleme mit ihrer nicht normgerechten Figur, und versucht verschiedene, noch so verrückte Diäten. Die schlanke Patsy konzentriert sich auf Alkohol und Zigaretten und hat Probleme mit dem Altern, experimentiert daher auch mir Botox und Co. Edinas Assistentin ist dümmlich und fällt stets durch ihre Klamotten auf. Edinas Tochter Saffron ist das konservative Gegenstück und die Moralapostel.

Fazit:
Zum Schreien komisch, manchmal bekommt man vor lauten Witzen (typisch britischer Humor) gar nicht alle mit. Hat mir viele lustige Stunden bereitet. Auch wenn es anfangs wie eine typische 90er Jahre Serie wirkt, aber unterhaltsam ist sie alle mal.

30 Rock

Genre: Sitcom
138 Folgen in 7 Staffeln (USA, 2006-2011), IMDB

Handlung:

Gezeigt wird die Handlung hinter den Kulissen der fiktiven NBC-Sendung "The Girlie Show" (so ne Art Saturday Night Live). Leitende Autorin ist die alleinstehende Mittdreißigeren Liz Lemon (Tina Fey), ihr neuer Vorgesetzter ist Jack (Alec Baldwin). Dazu gibt’s ein extrem schräges Autorenteam, und andere skurrile Mitarbeiter, wie den extrovertierten Filmstar Tracy Jordan und der nach Aufmerksamkeit suchenden Jenna (Jane Krakowski).

Sonstiges:
Tina Fey war selbst jahrelang Autorin bei  Saturday Night Live und auch die erste Chefautorin der Sendung, ihre Erfahrungen flossen in die Serie ein.
Durch die Nennung von realen Person- und Firmennamen erhält die Serie einen pseudodokumentarischen Charakter.

Fazit:
Sehr lustige real-satirische Sitcom, mit vielen Cameo-Auftritten, temporeich und mit vielen inhaltlichen und optischen Details gespickt.