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Mittwoch, 25. April 2012

L-Beach #3

Da ich wiederholt keine Lust habe einen langen Beitrag zu schreiben, gibts hier nur meinen Eintag in der Rubrik "Lob & Kritik" aus dem L-Beach-Forum.

Alle guten Dinge sind drei! Auch in diesem Fall. Das dritte Jahr war im Gesamtpaket am besten.
  • Nach wie vor ein geiles Event, da komm ich selbstverständlich nächstes Jahr wieder.
  • Sehr gut gefallen hat mir die Vorab-Party am Donnerstag. Nach der langen Fahrt konnte man entspannt runter- und schon mal ins Party-Feeling reinkommen.
  • Die Live-Acts fand ich dieses Jahr durchmischt. Meine persönlichen Highlights, waren Sick of Sarah, Jill Jackson und natürlich Kim Wilde! Kim Wilde war das Highlight schlecht hin, ein großartiges Konzert. Ich glaub sie war selbst etwas über die Resonanz überrascht und hat dann noch mal so richtig Gas geben. Wahnsinn!
  • Betty hab ich nicht bis zu Ende durchgehalten, da es doch irgendwie immer wieder das selbe ist, zumal diesmal auch die Hälfte vom Band kam. Geschmackssache.
  • Von Frida Gold war ich auch etwas enttäuscht, die kamen irgendwie nicht so richtig aus dem Knick. Ebenfalls Geschmackssache.
  • Die 80er & 90er Party am Samstag fand ich auch klasse.
  • Das Angebot an Lesungen, Filmen und Workshops fand ich gut. Auch dass der Raum für die Filme deutlich größer war. Wenn ich mir auch Ober- statt Untertitel gewünscht hätte, weil Untertitel lesen auf Grund gleich hoher Köpfe nahezu unmöglich ist. Vielleicht lässt sich technisch da was machen!?
  • Die Security-Maßnahmen fand ich dieses Jahr auch besser als in den vergangenen Jahren. Es wurde nur noch einmal kontrolliert und man durfte mit Ausnahme des Rondells auch überall mit vollem Becher rein.
  • Rechtzeitige und ausreichende Hinweise auf Programmänderungen.

Dennoch habe ich auch Kritikpunkte:
  • Die Getränkepreise sind ganz schön deftig (3 Euro für'n 0,3l Bier). War das letztes Jahr auch schon so teuer?
  • In der L-Hall muss ganz dringend was mit der Belüftung gemacht werden. Darin war eine unmenschliche Hitze, teilweise musste ich flüchten, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe. Ich meine mich zu erinnern, dass das die letzten Jahre eigentlich immer viel zu warm darin war.
  • Kritikpunkt Rauchen, nicht an euch, sondern an den Damen, die sich über das Rauchverbot hinwegsetzten. Der Großteil ist, wie auch ich, zum Rauchen rausgegangen. Aber ich habe auch etliche gesehen, die im Circus geraucht haben. Mir gefällt's auch nicht, in der Kälte draußen zu stehen, aber wenn Rauchverbot verhängt ist, dann respektiere ich das und geh zum Rauchen raus.
  • Die Feuerwehr ist zwar durchgegangen und hat entsprechende Sünderinnen gesucht, aber bekommen jene dann auch eine entsprechende Strafe? Zur Abschreckung würde es sicher beitragen.
  • Wenigstens gab es dieses Jahr keine Künstler, die auf der Bühne geraucht haben (siehe letztes Jahr Kosheen).
  • Warum hat die Fischbrötchenbude eigentlich erst Nachmittags auf? Die bietet doch so ein schönes Katerfrühstück!
  • Und wann sagt endlich mal jemand dem Flaggenhisser an der Surfschule, wo bei der Regenbogenflagge oben ist?

Wünsche:
  • Als Acts nächstes Jahr: Katzenjammer und Boy. Und wenns ein richtiges Highlight werden soll: Skunk Anansie, Gossip, Tegan and Sarah oder Robyn. Wenn Kim Wilde geht, geht sicher auch einer dieser Acts.
  • Ina Müller als Moderatorin wäre klasse, da verzichte ich gern auf ein Importhighlight alá Rachel/Alexandra.
  • Ein paar mehr Infostände, das waren doch im Letzten auch Jahr mehr, oder? Also z.b. auch politisch agierende Verbände, wie der LSVD oder der Lesbenring.
  • Die L-mag wirkte im eigenen Stand auf'm Dorfplatz auch etwas verloren, die wären sicher in der Galerie besser aufgehoben gewesen.

Ich denke, es ist alles gesagt.
Ein herzliches Dank an das Orgateam und natürlich alle Mitwirkenden für ein grandioses Wochenende. Und es ist ein bisschen schade, dass diese fast utopische Lesbenwelt so schnell vorüber ging.

Mittwoch, 14. März 2012

Nächtliche Langeweile-Vertreib-Tour

Dienstag Abend, nichts zu tun, also kann man auch getrost noch mal ne Runde cachen gehen. Nebilette im Schlepptau und die Tour beginnt. Los ging's Richtung Bornshain, um den Cache Ruh dich aus zu heben. Aber wie sollte es auch anders sein, natürlich erstmal falsch abgebogen, um schließlich zu wenden, wäre ja auch zu einfach, wenn wir einen Cache auf Anhieb finden würden. Der Cache an sich ist ziemlich einfach, so dass er sich nicht lang vor uns verstecken konnte. Weiter ging die Tour Richtung Tettau zum Cache Holländer Turmwindmühle zu Tettau. Schnell konnten wir unser Cachemobil abstellen und nach einem kurzem Weg diesen im Schutz der Dunkelheit völlig muggelfrei loggen, so gefällt es uns eh am besten. Nach einem kleinen Zwist darüber, wie wir nun weiter fahren, um schlussendlich völlig in die falsche Richtung zu fahren, nahmen wir ungeplant noch KST - Säule 121 - Pfaffroda mit, den Nebilette noch im GPS hatte. Nach einem kleinem Spaziergang und doch längerer Suche nach der Säule (die anscheinend früher mal da war, aber jetzt nicht mehr, jedenfalls haben wir keine gesehen), fanden wir an den Koordinaten doch noch das Objekt der Begierde. Dann hörten wir ein Pfeifen (das war definitiv kein Vogel), und auf Grund zu vieler zu vor gesehener Horrorfilme, und einer daraus folgenden ausgeprägten Paranoia, war unser Rückweg dann doch schneller als gedacht. ;-)
Wie schon erwähnt cacht es sich nachts wesentlich entspannter, klar man sieht weniger und ist an einigen Stellen auffälliger, allerdings kann man fast muggelfrei, sonst total vermuggelte Caches heben und man kann fast auf dem Cache parken, da man so niemanden blockiert oder sonst wie behindert. So nutzen wir die Chance um auch beim Heimat Cache und Schöne Aussicht auf Großmecka halt zumachen. Tagsüber hätten wir extrem auf Muggel achten müssen und auch unser Cachemobil etwas abseits parken müssen. So konnten wir direkt am Cache die Handbremse ziehen und ungestört suchen. Danach waren noch Autokiste und Weißer Berg in Altenburg (beide sind eher bei Nacht zu empfehlen, da diese doch recht muggelig sind) fällig. Bei Nacht ist's fast ein Kinderspiel, wenn man auch auf Grund des Einfallsreichtums des Owners am Weißen Berg etwas genauer hinsehen muss. Bei der Autokiste hofften wir währenddessen, dass der Cachebehälter vorher unbenutzt war. ;-) Nun noch auf zu Aussicht auf Nobitz (die man logischerweise nachts nicht genießen kann) und It's not a Fake. Was für ein Abenteuer, erst verfranzt, dann beim Wenden, um das Cachemobil zu parken, noch voll aufgesessen und nach mehreren erfolglosen Versuchen wieder rauszukommen, die halbe Nachbarschaft in Aufruhr versetzt...und das alles nachts halb 12. Da wurde der Fund zur Nebensache, obwohl er eigentlich die Hauptfigur spielen sollte. It's not a fake (in direkter Nähe) sollte gleich mit erledigt werden, allerdings liefen wir erst den falschen Weg durch völliges Gestrüpp, nach der Aufgabe fanden wir einen einfacheren Weg, mussten aber auch hier aufgeben, da in unmittelbarer Nähe noch gearbeitet wurde und wir Gefahr liefen nachts mit Taschenlampe und co. bewaffnet, eher als Einbrecher verhaftet zu werden, als erfolgreich zu loggen. Das wird dann mal was für Sonntagnachmittag.
Auf den Rückweg waren noch Streifzug - Gemeinde Saara (3) und Im Litschkegrund fällig. Der erste war leicht, wieder kurz Handbremse gezogen, schon Bedenken gehabt, dass wir an einer Kopie des Hassobjekts (BUGA 2007 / Schacht 403) suchen müssen, aber zum Glück hatte der Owner eine sehr viel bessere Idee. Der Litschkegrund gestaltete sich nicht so leicht, auf dem Hinweg umgangen wir die weit entfernten Parkmöglichkeiten, so dass wir kurzer Hand unser Cachemobil zum landwirtschaftlichen Fahrzeug umdeklarierten, um schlussendlich dennoch ewig zu laufen . Gefunden haben wir allerdings im Stockdunkeln nix, denn der Hinweis "unter einer alten Wurzel" ist dort nicht gerade hilfreich, da gibt's viele alte Wurzeln.
Auf dem Heimweg wurden wir dennoch belohnt, denn die Polizei verbot uns in eine Straße einzufahren, so dass wir kurzer Hand umkehren mussten. Schließlich wollten wir doch noch wissen, warum wir nicht passieren durften, also einfach die Parallelstraße genommen und siehe da ein Transport von drei Flügeln eines Windkraftrades. Wow, sind die Teile gigantisch, das denkt man gar nicht. War schon sehr beeindruckend, dabei der Gelegenheit noch ein paar Fotos geschossen und dann heim online loggen.

Montag, 12. März 2012

Cache nie vor der Arbeit

Vor der Arbeit zeitiger aufgestanden, genug Zeit um noch zwei Caches zu heben, die schon lange auf meiner Liste standen, aber auf Grund großer Muggelaufkommen nicht gehoben werden konnten. Angerberg-2 liegt direkt auf dem Weg und sollte heute endlich gehoben werden. Ein paar Anläufe hab ich schon hinter mir, jedes Mal war der Parkplatz total vermuggelt, also die Aktion abgebrochen. Heute ging's, keine Leute weit und breit, so konnte ich mich bequem auf die Suche machen. Ich dachte schon, dass ich bis auf die Autobahn latschen muss, aber zum Glück nicht. Mein Vorlogger war allerdings der Meinung, die Dose hängt nicht hoch genug und hat sie (Vermutung) in der Höhe seiner vollen Armlänge hoch gehängt, super! Da hab ich keine Chance und muss zum Auto zurück gehen, um ein Hilfsmittel zu holen. Danach sollte auch Der komische Vogel - kleiner Autobahnmystery erledigt werden. Wo in etwa das Final liegt, weiß ich. Nach mehreren muggelbehafteten Anläufen, war heute die große Chance. Da er am Boden nicht zu finden war, musste ich halt eine Etage höher. In der selben Sekunde riss meine Hose. Scheiße! Gefunden hab ich das Mistding allerdings nicht. Fazit: Gehe nie vor der Arbeit cachen, denn es könnte passieren, dass deine Hose reißt.

Samstag, 3. Dezember 2011

Geocachen!?

Nach dem in meinem Umfeld mehrere das Hobby "Geocaching" angefangen haben und davon recht begeistert waren, dachte ich: 'das muss ich auch probieren'. Also Account bei geocaching.com angemeldet, ne passende App fürs Smartphone rausgesucht und Cache in der unmittelbaren Umgebung rausgesucht. Da war ich zunächst erchrocken, dass es doch so viele in der Kleinstadt gibt. Noch die Nebilette (hat etwa zu selben Zeit das Cachen begonnen) ins Boot geholt und losgezogen. Das sollte er sein, der erste Cache: Belssner Höhe. Ach was haben wir uns angestellt, die Cache-Beschreibung und die Hinweise mehrmals gelesen, noch mal die Koordinaten geprüft und gefühlte 80 Mal um das Denkmal gerannt. Dann endlich der Befreiungsruf "Ich hab ihn!". Juhu! Erstmal das Log durchgelesen, wer vor uns so alles hier war. Eingetragen, versteckt wie vor gefunden und weiter zum nächsten. An der Lehmgrube war schneller gefunden als gedacht, kaum angekommen und schon geloggt. ;-) Also weiter zur Spinnenherberge und zum Stadtpark Schmölln. Für den einen waren wir zu klein, da die Nebilette einen klaren Gewichtsvorteil mir ggü. hat, musste sie in den sauren Apfel beißen und durfte sich zu den netten Tierchen (vor der sie sooooo gaaar keine Angst hat) hochheben lassen. Zum Stadtpark gibt's nicht viel zu sagen, nette Idee, aber das Wetter war uns nicht mehr gut gesonnen. So dass wir Brückencache als letztes noch finden wollten. Tja, keine gute Idee, denn wir suchten eine halbe Ewigkeit, fanden nix, gaben auf. Legten eine Pause auf dem Weihnachtsmarkt ein, dopten uns mit Glühwein und kehrten an den Ort des Caches zurück und waren erfolgreich! Damit endete der erfolgreiche erste Cachetag.

Dienstag, 26. April 2011

L-Beach#2

Da ich keine Lust habe einen langen Beitrag zu schreiben, gibts hier nur meinen Eintag in der Rubrik "Lob & Kritik" aus dem L-Beach-Forum.

Erstmal das Lob:
  • Geiles Event! Super Idee, wirklich Spitze! Nächstes Jahr bin ich defintiv wieder dabei!
  • Die Live-Acts waren wieder klasse, besondere Highlights: The Cliks, Peaches, Betty und Kosheen. Die haben echt geile Stimmung gemacht, super. Und Hildegard natürlich, die Frau weiß wirklich wie man die Leute anheizt.
  • Gut fand auch die Leinwände neben der Hauptbühne.
  • Man kann euren ganzen Aufwand und die Arbeit eigentlich nicht genug würdigen...wirklich spitze.
Dennoch habe ich auch einige Kritikpunkte:
  • Zu viele Kontrollen. Wenn man schon in den Außenbereichen kontrolliert wird, warum wird man zusätzlich an den Eingängen, z.b. Circus noch mal kontrolliert?
  • Einmal reicht doch. Bei L-Beach #1 war das irgendwie besser gelöst.
  • Volle Becher dürfen nicht in die Halls mit reingenommen werden. Da darf man mit vollen Bechern einen Raum verlassen und raucht vor den Augen der Security eine Zigarette und will anschließend wieder rein gehen, darf aber nicht, weil der Becher noch voll ist. Was soll das denn? An den Außenbereichen sehe ich ja noch ein, dass keine Fremdgetränke aufs Gelände kommen, aber in den Innenbereichen ist das echt nervig, zu mal, wenn man die (doch recht teuren) Getränke ausschließlich vor Ort kauft.
  • Zu wenig Infos bei Programmänderungen. Sonntag 15 Uhr haben einige auf die Hilde vor der Lounge gewartet, es wäre schön gewesen, wenn mal einer rumgegangen wäre und kurz Bescheid gegeben hätte, dass das ganze am Strand stattfindet.
  • Zusatznächte werden angepriesen, ist auch echt ne prima Sache, leider war aber die Bar viel zu klein für den Ansturm. Zumal ja vorher bekannt war, wie viele vorher anreisen. Ich hab 3 Anläufe gebraucht, um überhaupt reinzukommen, auf ein Bier musste man ewig warten, da das Barpersonal völlig überfordert war, an tanzen war gar nicht zu denken. Vielleicht nächstes Jahr eher die Hall als Location wählen.
  • Sonntagabend war ja abends auch leider nichts mehr los....nur noch Privatpartys. So ne kleine Veranstaltung zum Auschillen wäre ganz nett gewesen...
  • Der Schlager-Abend am Freitag war schlecht. Echt schlecht. Als Party-Anheizer sind Schlager, 70er, 80er, 90er sehr gut geeignet, aber das war echt schlecht.
Wünsche:

  • Deutsche "Nachwuchs"künstler, z.b. wieder Elli und Steffi, die haben letztes Jahr ordentlich gerockt und können locker den Circus füllen.
  • Ina Müller als Moderatorin wäre klasse, da verzichte ich gern auf ein Importhighligh alá Rachel.
  • Ein paar Kennenlernspielchen für Singles und Alleinangereiste wären toll, da es wirklich schwierig ist, allein Leute kennen zu lernen, da die meisten in Grüppchen anreisen.
  • Das Vormittag- und Nachmittagsprogramm ist auch ausbaufähig.
  • Und das wichtigste: DVDs von L-Beach #1 und #2!!!! Genug Filmaufnahmen wurden ja gemacht, wäre suppppppppeeeeeeerrr wenn beides noch als DVD erhältlich wäre.
  • Und überhaupt: Hildegard sollte mehr auflegen, nicht nur als Pausenfüller zwischen den Live-Acts, sondern mal so richtig, das wäre klasse.

So weit dazu, trotz Kritik finde ich L-BEEAAAACHHHHHH total geil, und werde nächstes Jahr wieder dabei sein, hoffe aber, dass ihr euch der Kritik annehmt und als Ansporn für Verbesserungen seht.

Dienstag, 20. April 2010

L-Beach#1: Resümee

Zusammengefasst es war ein richtig richtig geiles Wochenende und ich bereue es keine Sekunde hingefahren zu sein.

Die An- und Abreise war anstrengend, deshalb werde ich nächstes Jahr (so bald die Bestätigungen versendet wurden) den Aufenthalt um zwei Tage verlängern.

So jetzt gibt's das Gemecker als positiv und negativ Aufteilung:

Positiv:
- geile Konzerte (Elle Bandita, BETTY, Sarah Bettens, Elli und DJ Hildegard)
- super, dass Uh Huh Her trotz langer Anreise keine Starallüren zeigten
- supergeiles Publikum!
- spitzen Organisation (und das gleich beim ersten Mal, weiter so!)
- super Moderation von Lucy und Jenny
- super Location (sagte ich schon, dass ich keine Anglizismen mag?)
- super Rahmenprogramm

Negativ:
- Abstimmung mit dem ÖPNV stimmt nicht.
-> Hier sollte dem ansäßigen Unternehmen im Vorfeld Bescheid gegeben werden, dass die Veranstaltung stattfindet.
- Samstagvormittagprogramm ist recht karg
-> Das ist definitiv ausbaufähig. Mir war bis zum Nachmittag doch ein wenig langweilig.
- Bessere Soundchecks bei Konzerten
-> Alle Konzerte, mit Ausnahme von Uh Huh Her hatten eine super Akustik. Bei genannter Band war es einfach nur abartig.
- die Regenbogenflaggen am Strand hingen verkehrtherum

So viel dazu, die Positivliste ist länger. Ich würde zwar keine 1+, aber dennoch eine 1 vergeben.

Wunschliste für nächstes Jahr:

Ich will definitiv "The Cliks" sehen, dass ist eine so geile Band, die richtig gute Rockmusik machen.

Zu meinen weiteren Wünschen gehören: Gossip, Tegan & Sara und PEACHES!!!!! Ich hoffe natürlich, wenn dies umgesetzt wird, dass sie nicht zeitgleich auftreten. Wobei Uh Huh Her akustisch wäre auch cool.

Etwas zu viel verlangte Wünsche wären die Indigo Girls und MELISSA *lach*. Letzte darf ich ja nun endlich dieses Jahr live sehen.

Ansonsten wünsch ich mir nur die Eindämmung der genannten Negativpunkte und alles ist gut ;-).

Montag, 19. April 2010

L-Beach#1: Tag 3 (die Abreise)

8 Uhr, der Wecker klingelt, ich denke nur "Ach halt's Maul". Der Wecker bimmelt eine halbe Stunde vor sich hin, die Schlummertaste zeigt schon Abnutzungserscheinungen und ich frage mich, warum ich nur meine Abreise um vier Stunden nach vorn gelegt habe.
Geplant wollte ich 15 Uhr zurückfahren, aber Samstagnacht beschloss ich, dass ich keine Lust hatte erst halb 10 am Abend zu Hause zu sein. Obwohl ich mir gern noch einige Veranstaltungen am Sonntag angesehen hätte.
Aufstehen, meine Güte bin ich verkatert...nein nicht verkatert noch betrunken, das trifft es eher. Duschen, Sachen zusammenpacken, fünfmal schauen, ob ich wirklich alles eingepackt habe; an der Rezeption den Schlüssel abgeben und ab ins Taxi zum Bahnhof. Noch knapp eine Stunde bis der Zug kommt. Kaffee und Kippe klappte gerade so, sofern es im meinem Zustand möglich war noch ein wenig lesen.

11:06 der Zug kommt, 100 Leute strömen gleichzeitig zum Bahnsteig, um mich herum eine Menschentraube, die Tür öffnet sich und der Schaffner erklärt freundlich, dass der Zug völlig überfüllt sei und deswegen keiner einsteigen dürfe. Alle sollten auf den nächsten Zug warten. Gemecker ertönt aus allen Ecken. Die Frau neben mir ist sichtlich genervt, denn sie hört sich schon seit zwei Zügen das Lied von "Bitte warten Sie auf den nächsten Zug" an. Durch Zufall sehe ich, dass am Anfang des Zug Leute einsteigen, ich gebe ihr ein Zeichen und nichts wie hin. Mit allem Sack und Pack hinrennen, so schnell es denn geht. Drin im Zug, Stehplatz mittem im Gang. Meine Füße schmerzen unheimlich, mir ist so schwindlig, dass ich kaum stehen kann, aber das ist mir alles egal, ich bin im Zug. Einige andere mussten draußen bleiben.
Im Zug vor mir vier Schweizerinnen, die ebenso nur zufällig in den Zug kamen und froh waren drin zu sein. Neben mir eine englische Familie, die seit drei Tagen versuchen von Stockholm nach London zu kommen und noch mindestens einen Reisetag vor sich haben. Viele andere genervte Reisende im Zug, die einfach nur ankommen wollen.
Der Vulkanausbruch auf Island hat größere Auswirkungen, als ich mir je hätte vorstellen können.

Ankunft in Hamburg: 90% der Zuggäste steigen aus, nur wenige steigen ein. Jeder hatte nun einen eigenen Sitzplatz. Das war richtig entspannend. Auf dem Berliner Hauptbahnhof etwas zu essen suchen, am besten BK, das geht schnell und kostet nicht viel. Leider waren die Burger nicht besonders und auch waren die 99er teurer als gewöhnt.
Der ICE nach Leipzig war auch wieder proppe voll, alle Sitzplätze waren reserviert (ich hatte ja nun keine, weil ich vier Stunden eher fuhr), aber wenigstens konnte man im Gang sitzen. Meine Füße danken es mir. Danach noch zwei Züge und endlich halb 6 abends auf Schmöllner Boden. Eine Wohltat. Und nun noch nach Hause laufen und aufs Ohr hauen, das ist bitter nötig. Zum Glück hab ich morgen frei.

Eins weiß ich, nächstes Jahr reise ich einen Tag eher an und einen später ab.