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Samstag, 5. September 2015

iZombie

Genre: Comedy, Krimi
13 Folgen in 1+ Staffeln (USA, seit 2015), IMDB

Handlung:
Die Serie handelt von Liv Moore (jaaaa, die Namensanspielung hat ein wenig gedauert), die Medizin studiert hat, und eines Tages auf einer Party zu einem Zombie wurde. Sie entdeckt, wenn sie Gehirn von gerade Gestorbenen isst, dass sie so nicht ihren Verstand verliert und nach wie vor als halbwegs normaler Mensch "leben" kann. Um ohne größere Probleme an Gehirne zukommen, gibt sie ihren Job als Ärztin auf und arbeitet fortan in der Gerichtsmedizin.
Dadurch, dass sie die Gehirne frisch Verstorbener isst, bekommt sie deren Erinnerungen und Charakterzüge. Dies kann sie nutzen, um der Polizei bei der Aufklärung einiger Verbrechen zu helfen, in dem sie sich als Hellseherin ausgibt. Ihr Pathologiekollege Ravi entdeckt ihr Geheimnis recht schnell, vor ihrer Familie und Freunden versteckt sie aber weiterhin ihr wahres Ich.

Fazit:
Zugegeben es ist die Disneyfizierung des Zombie-Genres, aber die Serie hat Witz und Geist. Sie erinnert mich teilweise an "True Calling" mit Eliza Dushku und bis zur Folge 5 (Staffel 1) - weiter bin ich noch nicht - gibt es immer einen "Fall der Woche" - ich hoffe, dies ändert sich später noch, sonst wird es doch recht monoton. Aber ich werde dran bleiben, bisher gefällt mir die Serie doch ganz gut.

House of Cards

Genre: Drama, Politthriller
39 Folgen in 3+ Staffeln (USA, seit 2013), IMDB

Handlung:
Die Serie handelt von dem machthungrigen Kongressabgeordneten Frank Underwood, der alles dafür gibt Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Auf seinen Weg dort hin, spielt er Gegner gegen einander aus, verspricht Parteigenossen höhere Positionen, damit sie seine Pläne indirekt umsetzen und er schreckt auch nicht vor Mord zurück, um sein Ziel zu erreichen. Währenddessen sticht er jeden aus, der sich ihm in den Weg stellt. Er wird unterstützt von seiner Frau Claire, die ebenfalls sehr die Manipulationsmaschine ankurbelt.

Fazit:
Ich habe mich lange nicht an die Serie rangetraut, aber nach dem ich ein paar Folgen gesehen hatte, wollte ich unbedingt mehr sehen. Es ist schon gewieft, wie die Manipulationen anderer Personen, so nach und nach Underwoods Ziele vorantreiben. Allein das macht die Serie so sehenswert.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Sense8

Genre: Drama, Sci-Fi
12 Folgen in 1+ Staffeln (USA, seit 2015), IMDB

Handlung:
Die Serie beginnt mit dem Selbstmord einer Frau, die keinen anderen Ausweg aus ihrer Situation mehr sieht. Acht fremde Menschen, die auf der ganzen Welt verstreut sind, sehen dieses Ereignis und erkennen dadurch, dass sie mental und emotional miteinander verbunden sind. Sie können sich gegenseitig sehen, mit einander kommunizieren und auch agieren. So können sie durch ihre Verbundenheit nicht nur auf die Fähigkeiten der anderen zugreifen (Sprache, Kampfkunst, usw.), sondern können auch ihre verschiedenen Sichtweisen miteinander teilen. Während die Sense8 versuchen herauszufinden, warum gerade sie miteinander verbunden sind, beginnt ein gewisser Mr. Whispers und seine Organisation eine Jagd auf sie.

Fazit:
Auch wenn die Beschreibung der Handlung erstmal es abenteuerlich klingt, ist den Wachowskis (u.a. Matrix) hier eine Geschichte gelungen, die nicht nur Personen aus verschiedenen Kulturkreisen mit einander verbindet und ihnen dadurch verschiedene Sichtweisen ermöglicht, sondern auch eine Handlung, die man so nie hätte in einen Film packen können, da sie dafür viel zu komplex wäre, die aber dennoch spannend bis zum Schluss bleibt und durch aus Lust auf mehr macht.
Sehr positiv nehme ich auch den Umgang mit Sexualität auf, denn hier wurde nicht, wie sonst üblich, versucht alles in ein heterosexuelles Umfeld zu pressen, sondern es wird offen mit dem Thema Sexualität umgegangen, so werden Homo- und Transsexualität nicht tabuisiert, sondern normalisiert. Gefällt mir! Gibt es leider noch zu selten im Film- und Seriengeschäft, wenn auch bereits Serien wie Orange is the new Black und Transparent darauf hinarbeiten. Sense8 ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

Wer wollte nicht schon immer sein eigenes Tiefdruckgebiet?

Wie ich heute gelernt habe, ist es durchaus möglich, gegen Einwurf von hinreichend Geld, Pate eines Tief- oder Hochdruckgebiets zu werden. Wer's braucht!

Allein die Absurdität, dass man überhaupt einen Antrag stellen kann, damit sein Name für ein Tief- oder Hochdruckgebiet verwendet wird, versetzt mich in Staunen.
Nach dem mir nicht nur nicht klar ist, warum jemand ein eigenes Tiefdruckgebiet haben möchte, ist mir noch unklarer, warum jemand bereit seien sollte, dafür so viel Geld zu bezahlen. Denn laut aktuellem Antragsformular kostet das Tiefdruckgebiet sage und schreibe: € 236,81!
Und wer nun denkt das Hochdruckgebiet kostet genau so viel, der irrt gewaltig, denn dafür muss man ganze € 355,81 berappen!

P.S. Bisher ging ich davon aus, dass Meteorologen Vornamen-Bücher durchgehen und zufällig einen Namen des jeweiligen Buchstabens auswählen. Die aktuellen Listen der Hoch- bzw. Tiefdruckgebiete lehren mich eines besseren, dass es anscheinend genug Leute gibt, die dafür Geld übrig haben.

Dienstag, 2. Juni 2015

Transparent

Genre: Dramedy
10 Folgen in 1+ Staffeln (USA, seit 2014), IMDB

Handlung:
Mort Pfefferman outet sich mit knappen 70 Jahren als transsexuell und will fort an als Frau mit dem Namen Maura zu leben. Die Serie beschreibt den Alltag der Familie Pfefferman unter dem Gesichtspunkt, dass sich Maura nach und nach bei ihren Kindern und ihrer Frau outet. Auch dreht sich das weitere Geschehen um die anderen Mitglieder der Familie Pfefferman, die sich über ihre eigene Sexualität teils nicht so ganz klar sind.

Fazit:
Die Serie ist zurecht mehrfach mit dem Emmy ausgezeichnet. Meines Erachtens eine der besten Serien der letzten Jahre im Bereich Dramedy. Ganz klar: sehenswert!

Montag, 1. Juni 2015

Skript mit grafischer Oberfläche automatisch starten, wenn USB-Gerät angeschlossen wird - Automatischer PQ-Download

Da mir es langsam auf den Keks geht, dass ich die erstellen Pocket Queries (PQ) von der Geocaching-Seite alle einzeln herunterladen und entpacken muss, wollte ich das ganze skripten.
Da der Download aber mit der neuen GC-API nicht mehr per wget möglich ist, brauch ich dazu Software, die mit der API kommunizieren kann, die fand ich schnell: http://geo.rkkda.com/ - hier das Untertool geo-pqdownload. 
Das passende Skript, das die PQ herunter lädt, entpackt und aufs Garmin kopiert, war auch schnell geschrieben; um das ganze hab ich noch ne grafische Oberfläche gepackt, damit ich weiß, dass der Vorgang noch läuft.

Nun soll das Skript immer dann starten, wenn ich mein Garmin an den Laptop anschließe und zwar ohne ein Passwort eingegeben zu müssen. Das stellte mich vor das Problem, dass das Skript so als root und nicht mit dem angemeldeten Benutzer gestartet wird, so dass ich weder Dateiberechtigungen, noch eine grafische Oberfläche bekomme.

Lösungsweg:

1. Als erstes muss man Details zum eingebundenen Gerät einholen. Dabei hilft dieser Befehl:
sudo blkid -o list -w /dev/null 
Beispiel-Ausgabe:
device                 fs_type        label             mount point                           UUID
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
/dev/sda1            vfat                                  /boot/efi                             43F4-DFAE
/dev/sda2            ext2                                 /boot                                   56acf68d-2c5b-4b69
/dev/sdd              vfat             GARMIN        /media/<user>/GARMIN         abcd-1234

2.  Als nächstes muss das entsprechende Gerät in /etc/fstab definiert werden:
UUID=abcd-1234       /media/<user>/GARMIN     vfat noauto,users,noatime,rw,sync    0       0

3. Um nun das ganze Skript automatisch auszuführen muss man eine udev-Regel erstellen.
3a) Dazu muss man vorbereitend die Geräteinformationen ermitteln:
lsusb
Beispiel-Ausgabe:
Bus 003 Device 006: ID abcd:1234 Garmin International

3b) Detailinformationen zum Gerät ermitteln:
sudo lsusb -vs  003:006 
So erhält man u.a. den Eintrag zur Seriennummer:
iSerial                  xxxxxyyyy1234
3c) Nun kann man im Verzeichnis: /etc/udev/rules.d eine neue Regel erstellen, z.B.: Garmin.rules
KERNEL=="sd?1", SUBSYSTEMS=="usb", ATTRS{serial}=="xxxxxyyyy1234", SYMLINK+="GARMIN", ACTION=="add", RUN+="/home/<user>/Skripte/UpdatePQ_Helper.sh"
Wobei hier ein Gerät mit
  • Kernel-Einhängepunkt: /dev/sd?1
  • vom Typ: USB
  • mit der Seriennummer: xxxxxyyyy1234
  • Dateisystem-Einhängepunkt: GARMIN
  • Aktion: Hinzufühen (ADD)
gesucht wird. Sind alle Bedingungen erfüllt wird mit RUN das angegebene Skript gestartet - bei mir ein Hilfsskript.

4. Skriptaufruf
Ein Direktaufruf des Skripts ist nicht möglich, da so die grafische Oberfläche nicht sichtbar ist und wie o.e. nur mit root-Rechten ausgeführt wird.

Im Hilfsskript ist der Inhalt hier nur:
#!/bin/bash
#UpdatePQ_Helper.sh
DISPLAY=:0 LANG=de_DE.UTF-8 su -c /home/<user>/Skripte/UpdatePQ.sh <user>
DISPLAY=:0 LANG=de_DE.UTF-8 braucht man zwingend für die grafische Oberfläche.
Der zweite Teil lässt das eigentliche Skript mit einem bestimmten Benutzer ausführen.

Das Hilfsskript und das eigentliche Skript müssen noch ausführbar gemacht werden:
chmod a+x ~/Skripte/UpdatePQ.sh ~/Skripte/UpdatePQ_Helper.sh

5. Gerät anschließen
Schließt man nun das Gerät an, wird dieses automatisch eingehängt, das Skript gestartet und am Ende wieder ausgehängt.

Färtsch.

P.S. Um das alles herauszufinden, war doch ein wenig Google-Hilfe nötig, daher auch der Blogeintrag, sonst muss ich das wieder alles einzeln ermitteln, wenn ich mein System das nächste Mal neu aufsetze.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Hardreset für Garmin GPS Oregon 600

Mein Garmin Oregon 600 entwickelte mit der Zeit ein Eigenleben, die Kartenansicht sprang rum, es wurden zufällig Geocaches als Ziel gewählt oder Menüeinträge wurden während der Navigtion zufällig ausgewählt. Das war teilweise so schlimm, dass ich nicht mal mehr Ziele in 1km-Umkreis ansteuern konnte. Zunächst versuchte ich durch Firmware-Updates und Zurücksetzen auf Werkseinstellungen das Problem zu lösen, leider brachte dies keinen Erfolg. Auch eine Google-Suche half mir nicht weiter. Also musste ich notgedrungen den Garmin-Support anschreiben und bekam folgende Hilfsanleitung:
Führen Sie bitte einen sogenannten Hardreset durch um das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Beachten Sie, dass persönliche Einstellungen und Daten hierdurch verloren gehen.
1. Schalten Sie das Gerät aus.
2. Drücken Sie die Benutzertaste (unter der Einschalttaste) und halten diese gedrückt.
3. Schalten Sie das Gerät ein.
4. Sobald die Frage "Wirklich alle Benutzerdaten löschen?" erscheint, können Sie die Benutzertaste loslassen.
5. Beantworten Sie die Frage mit "Löschen/Erase".
Stellen Sie bitte sicher, dass auf Ihrem Gerät die aktuellste Gerätesoftware installiert ist.

Diese Lösung funktioniert. Ich habe dies nun vier Wochen lang getestet und habe nicht noch einmal den Effekt gehabt, dass das Oregon 600 eigenmächtig handelt.